Critical Radarby SAFETEE

So prüfen wir

Vom Signal zur geprüften Lage.

Jeden Tag kommen hunderte Meldungen zu kritischer Infrastruktur herein. Ins Radar schafft es nur, was belegt, geprüft und freigegeben ist. So läuft der Weg – Schritt für Schritt.

Redakteurin bei der Prüfung (Symbolbild, KI-generiert)

Wie prüft das Critical Radar Informationen?

In fünf Schritten: Ein automatisierter Lage-Scan sammelt Meldungen aus amtlichen Quellen und sortiert vor. Dann wird jede Aussage mit Quellen abgeglichen, möglichst mit zwei unabhängigen. Die Redaktion prüft Inhalt, Ort, Zeit und Einordnung, ein benannter Freigeber gibt frei, und ältere Einträge werden regelmäßig auf Aktualität geprüft.

Stand: 27. Oktober 2026 · Redaktion SAFETEE

Unser Prinzip: Auswahl, Prüfung, Freigabe

Critical Radar ist kein Meldungsarchiv, sondern ein Lagebild. Aus tausenden Meldungen wählt die SAFETEE-Redaktion aus, was für Betrieb, Projekt und Region etwas ändert, prüft es bis zur Quelle und gibt es frei. So entsteht ein belastbares Lagebild – fokussiert auf das, was für Sie zählt.

Vier Relevanzkriterien entscheiden über die Auswahl – jeweils mit mindestens einer überprüfbaren Quelle:

  1. Wirkung – ändert die Meldung etwas für Betrieb oder Projekt?
  2. Nähe – betrifft sie Standort oder Region?
  3. Branche – betrifft sie die Branche des Lesers?
  4. Rechts- oder Kostenfolge – folgt daraus eine Pflicht, eine Frist oder ein Preis?

Mit einem Unternehmenspaket wird der Blick fokussiert: auf Ihren Standort, Ihre Region, Ihre Branche und Ihre Fragestellungen. Was dort zählt, geht in Ihre Lage und Ihre Prognosen – was dort nicht zählt, bleibt draußen.

Schritt 1 · Lage-Scan

Erst sammeln, dann sortieren.

Mehrmals täglich durchsucht ein automatisierter Scan amtliche Feeds und Datenquellen. Er erkennt Doppelungen, ordnet Meldungen einer Rubrik, einem Ort und einem Datum zu und legt sie der Redaktion als Vorschlag vor.

  • Polizei- und Feuerwehrmeldungen, Warnungen des Bundes (BBK/NINA)
  • Bundesnetzagentur, Netzbetreiber, Energiedaten (SMARD, ENTSO-E)
  • Gesetzgebung live aus dem Dokumentationssystem des Bundestags (DIP)
  • Doppelte Meldungen werden zusammengeführt, nicht doppelt gezählt
Wer entscheidet
Niemand – der Scan schlägt nur vor.
Woran Sie es erkennen
Ungeprüfte Tickermeldungen tragen die Marke „ungeprüft“.

Schritt 2 · Quellensuche

Ohne Quelle keine Zeile.

Jede Aussage braucht eine Quelle – am liebsten die Primärquelle, also Behörde, Betreiber oder Gericht. Wo möglich, suchen wir eine zweite, unabhängige Quelle. Die Redaktion ergänzt Quellen auch von Hand; jede Fundstelle erscheint als Fußnote am Satz.

  • Primärquelle vor Sekundärquelle
  • Zwei unabhängige Quellen: „belegt“; eine Quelle: „einfach belegt“
  • Fußnote je Satz, nummeriertes Quellenverzeichnis im PDF
  • Nur frei oder offen lizenzierte Quellen, Lizenzen offen aufgeführt
Wer entscheidet
Die Redaktion – sie prüft und ergänzt Quellen.
Woran Sie es erkennen
Marke „Einfach belegt“, Quellen als Fußnoten.

Herausgebermitteilungen (ots) und dpa

Meldungen mit (ots) stammen aus dem Originaltextservice von news aktuell (presseportal.de). Rechteinhaber und verantwortlich ist der jeweilige Herausgeber – Unternehmen, Verband oder Behörde –, nicht news aktuell. Wir zeigen nur den Originaltitel, Herausgeber, Zeitpunkt und den Link zur Original-Story; wir kürzen, übersetzen oder formulieren ots-Texte nie um und übernehmen keine Bilder, Videos oder Dokumente. Unternehmens- und Verbandsmitteilungen sind Interessenquellen und zählen nie als unabhängige Bestätigung; Behördenmitteilungen gelten als amtliche Primärquelle. ots ist kein dpa-Agenturmaterial: Ohne eigene dpa-Lizenz übernehmen wir keine dpa-Meldungen, -Schlagzeilen oder -Bilder – Artikel mit dpa-Material werden nur verlinkt und in eigenen Worten belegt. ots-Inhalte werden spätestens zwei Jahre nach Veröffentlichung ausgeblendet, auf Aufforderung des Rechteinhabers sofort – auch im Archiv und in PDFs.

Schritt 3 · Prüfung in der Redaktion

Menschen lesen. Jede Zeile.

In der Redaktion prüfen Fachleute aus HSE, Bau und Energie jeden Vorschlag: Stimmt der Inhalt? Passen Ort und Zeit? Ist die Einordnung sachlich und politisch neutral? Wer etwas weglässt oder ändert, begründet das.

  • Inhalt, Ort, Datum und Rubrik gegen die Quelle geprüft
  • Sachliche Sprache, keine Superlative, kein Alarmismus
  • Jede Empfehlung – aufnehmen oder weglassen – mit Begründung
  • Inhaltliche Änderung setzt einen Eintrag auf „offen“ zurück
Wer entscheidet
Die Redaktion.
Woran Sie es erkennen
Status „geprüft“ am Eintrag.
Redakteurin prüft Meldungen an zwei Bildschirmen
Symbolbild, KI-generiert

Schritt 4 · Freigabe

Erst freigegeben, dann sichtbar.

Veröffentlichen dürfen nur benannte Freigeber, angemeldet mit ihrem SAFETEE-Konto über Microsoft. Jede Entscheidung landet mit Zeit, Person und Begründung im Protokoll. Eine Ausgabe friert den Stand ein; spätere Korrekturen erscheinen als sichtbarer Nachtrag.

  • Vier-Augen-Prinzip: Prüfung und Freigabe getrennt
  • Rolle „Freigeber“ in Microsoft Entra, kein geteiltes Passwort
  • Protokoll nur anhängend, exportierbar als PDF und CSV
  • Korrekturen als Nachtrag, nie stilles Überschreiben
Wer entscheidet
Ein benannter Freigeber.
Woran Sie es erkennen
Freigabedatum am Eintrag, Nachträge gekennzeichnet.
Freigabe einer Meldung auf dem Tablet neben geprüften Unterlagen
Symbolbild, KI-generiert

Schritt 5 · Aktualität

Was gestern stimmte, wird neu geprüft.

Das Radar ist ein lebendes Lagebild. Einträge werden in die nächste Ausgabe weitergetragen – aber nicht ewig. Ab einem bestimmten Alter erzeugt das System Prüf- und Löschvorschläge; die Redaktion entscheidet über jeden einzelnen.

  • Nach 90 Tagen: Prüfvorschlag
  • Vorfälle nach 180 Tagen, alles nach 365 Tagen: Löschvorschlag
  • Ausgewertete Prognosen wandern ins Archiv
  • Historische Vergleiche bleiben dauerhaft
Wer entscheidet
Die Redaktion.
Woran Sie es erkennen
Datum „Stand geprüft“ am Eintrag.

Kennzeichnungen im Radar

Sie sehen immer, wie sicher wir sind.

  • Geprüft

    Von der Redaktion geprüft und freigegeben; mindestens eine Primärquelle.

  • Einfach belegt

    Bisher nur eine Quelle. Veröffentlicht mit dieser Marke, weil relevant.

  • Ungeprüft

    Nachrichtenticker aus amtlichen Feeds, in Echtzeit und ohne redaktionelle Prüfung.

  • Nachtrag

    Korrektur an einer veröffentlichten Ausgabe, mit Datum und Grund.

  • Beta

    Neuer Bereich im Testbetrieb, etwa Stimmungslage und Historie.

Fragen und Antworten

Häufig gefragt.

Was ist der Lage-Scan?

Ein automatisierter Lauf, der mehrmals täglich amtliche Quellen wie Polizeimeldungen, Warnungen des Bundes, Meldungen der Bundesnetzagentur und das Dokumentationssystem des Bundestags durchsucht. Er sortiert vor und schlägt Einträge vor. Veröffentlicht wird nichts ohne Prüfung und Freigabe durch die Redaktion.

Entscheidet eine KI, was im Radar steht?

Nein. Sprachmodelle unterstützen beim Vorsortieren, Zusammenfassen und Übersetzen und müssen jeden Vorschlag begründen. Ob ein Eintrag aufgenommen, geändert oder weggelassen wird, entscheiden Menschen in der Redaktion; veröffentlichen darf nur ein benannter Freigeber.

Was bedeutet „einfach belegt“?

Die Meldung stützt sich bisher auf nur eine Quelle. Wir veröffentlichen sie trotzdem, wenn sie für die Lage relevant ist, und kennzeichnen sie deutlich. Sobald eine zweite, unabhängige Quelle vorliegt, entfällt die Marke.

Was passiert, wenn ein Eintrag falsch war?

Veröffentlichte Ausgaben werden nicht still überschrieben. Die Redaktion trägt eine Korrektur als sichtbaren Nachtrag mit Datum und Grund nach; im Protokoll bleibt nachvollziehbar, wer was wann geändert hat.

Weiter

Und wie wird daraus eine Prognose?

Fragen zum Radar: radar@safetee.eu